Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German & English Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Polypropylen
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Polypropylen (Kurzzeichen PP) ist ein durch Kettenpolymerisation von Propen hergestellter thermoplastischer Kunststoff. Es gehört zur Gruppe der Polyolefine, ist teilkristallin und unpolar. Seine Eigenschaften Ă€hneln Polyethylen, er ist jedoch etwas hĂ€rter und wĂ€rmebestĂ€ndiger. Polypropylen ist der am zweithĂ€ufigsten verwendete Standardkunststoff und wird hĂ€ufig fĂŒr Verpackungen verwendet.cite-ref-agvu-4-0[4]cite-ref-plasticseurope-org-5-0[5] Im Jahr 2020 wurden weltweit 19,1 Millionen Tonnen fĂŒr flexibles Verpackungsmaterial verwendet und 25,7 Millionen Tonnen geformte Kunststoffteile produziert.cite-ref-ceresana2020-6-0[6]

Contents

‱ Geschichte
‱ Sonstiges
‱ Typen
‱ Copolymere
‱ Recycling
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Geschichte

Die Chemiker J. Paul Hogan und Robert Banks stellten Polypropylen erstmals 1951 fĂŒr die Phillips Petroleum Company her.cite-ref-7[7] Nach dem von Karl Ziegler entwickelten Verfahren gelang 1953 im Max-Planck-Institut fĂŒr Kohlenforschung in MĂŒlheim eine Synthese, die fĂŒr die großtechnische Anwendung mehr Erfolg versprach.cite-ref-8[8] Polypropylen wurde in kristalliner Form von Karl Rehn in den Farbwerken Hoechst und zeitgleich von Giulio Natta am Polytechnikum Mailand synthetisiert.cite-ref-9[9]

Mit dem von Natta angemeldeten Patent begann die Produktion in der italienischen Firma Montecatini. Da auch Ziegler ein Patent angemeldet hatte, folgte ein Rechtsstreit um die Patentrechte.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]

Das nach dem Zieglerschen Verfahren hergestellte Polyethylen erwies sich als widerstandsfĂ€higer gegenĂŒber Druck und höheren Temperaturen. Im Jahr 1955 wurden zunĂ€chst 200 Tonnen, 1958 bereits 17.000 Tonnen und ab 1962 mehr als 100.000 Tonnen hergestellt. Im Jahr 2001 wurden weltweit 30 Millionen Tonnen Polypropylen hergestellt. Im Jahr 2007 betrug das Produktionsvolumen bereits 45,1 Millionen Tonnen mit einem Wert von ca. 65 Milliarden US$ (47,4 Milliarden €).cite-ref-ceresana2008-12-0[12] Heute ist Polypropylen nach Polyethylen der (nach Umsatz) weltweit zweitwichtigste (Standard-) Kunststoff.

Herstellung

PP wird durch Polymerisation von Propen hergestellt. FĂŒr die Produktion von PP werden ungefĂ€hr zwei Drittel des weltweit hergestellten Propens verbraucht.cite-ref-ceresana2008-12-1[12] Die Polymerisation kann nur mittels koordinativer Polymerisation durchgefĂŒhrt werden, da bei einer freien radikalischen Polymerisation ein extrem stabiles Allylradikal entsteht. Es wĂŒrden somit nur kleinste Oligomere mit einem Polymerisationsgrad von 3-4 gebildet werden. Laut dem Römpp Lexikon Chemie sind heutzutage drei industrielle Verfahren gebrĂ€uchlich:cite-ref-roempp-13-0[13]

1. das Suspensions-(Slurry-)Verfahren
2. das Masse-(Bulk-)Verfahren
3. das Gasphasen-Polymerisationsverfahren

Eigenschaften

Polypropylen Ă€hnelt in vielen Eigenschaften Polyethylen (PE), speziell im Lösungsverhalten und den elektrischen Eigenschaften. Die zusĂ€tzlich vorhandene Methylgruppe verbessert die mechanischen Eigenschaften, die thermische BestĂ€ndigkeit und die chemische BestĂ€ndigkeitcite-ref-mcm-14-0[14], wobei allerdings die BestĂ€ndigkeit gegenĂŒber Oxidationsmitteln bei PP etwas niedriger ist als bei PE.cite-ref-16[15.1] Die Eigenschaften von Polypropylen sind abhĂ€ngig von der molaren Masse und der Molmassenverteilung, der KristallinitĂ€t, Typ und Anteil des Comonomers (wenn verwendet) und der TaktizitĂ€t.cite-ref-17[15.2]

Mechanische Eigenschaften

Die Dichte von PP liegt zwischen 0,895 und 0,92 g/cmÂł. Damit ist PP der Standardkunststoff mit der geringsten Dichte. Bei einer geringeren Dichte können Formteile mit einem geringeren Gewicht und aus einer bestimmten Masse an Kunststoff mehr Teile hergestellt werden. Anders als bei Polyethylen unterscheiden sich kristalline und amorphe Bereiche nur wenig in ihrer Dichte. Jedoch kann sich die Dichte von Polyethylen durch FĂŒllstoffe deutlich Ă€ndern.cite-ref-17-1[15.2]

Der E-Modul von PP liegt zwischen 1300 und 1800 N/mmÂČ.

Polypropylen besitzt eine ausgezeichnete WiderstandsfĂ€higkeit gegen ErmĂŒdung.cite-ref-maier-18-0[16] Aus diesem Grund können Scharniere auch direkt aus PP hergestellt werden (beispielsweise Brillenetuis).

Thermische Eigenschaften

Die Schmelz- und Dauergebrauchstemperatur von Polypropylen sind höher als die von Polyethylen, ebenso wie zahlreiche mechanische Eigenschaften (Steifigkeit, HĂ€rte und Festigkeit). Polypropylen-Homopolymer lĂ€sst sich dauerhaft zwischen 0 und 100 °C verwenden. Unterhalb von 0 °C wird es spröde.cite-ref-20[17.1] Dieser Temperaturbereich lĂ€sst sich z. B. durch Copolymerisation vergrĂ¶ĂŸern, so dass im Pressgussverfahren hergestellte GegenstĂ€nde nach dem AushĂ€rten bis 140 °C erwĂ€rmt werden können.cite-ref-roempp-13-1[13] Die WĂ€rmedehnung von Polypropylen ist mit α = 100-200 10−6/K sehr groß (jedoch etwas geringer als von Polyethylen).cite-ref-kaiser-19-0[17]cite-ref-21[18]

Chemische Eigenschaften

Polypropylen ist bei Raumtemperatur gegen Fette und fast alle organischen Lösungsmittel bestÀndig, abgesehen von starken Oxidationsmitteln. Nichtoxidierende SÀuren und Laugen können in BehÀltern aus PP gelagert werden.cite-ref-22[19] Bei erhöhter Temperatur lÀsst sich PP in wenig polaren Lösungsmitteln (z. B. Xylol, Tetralin und Decalin) lösen.

PP hat auch höhere chemische BestĂ€ndigkeit als PE gegenĂŒber den meisten chemischen Substanzen.cite-ref-mcm-14-1[14] Gegen starke Oxidationsmittel ist PP jedoch wegen des Wasserstoffs am tertiĂ€ren Kohlenstoffatom in jeder Wiederholungseinheit weniger bestĂ€ndig als PE (vgl. Markownikow-Regel).cite-ref-koltzenburg-23-0[20]

PP ist geruchlos und hautvertrĂ€glich, fĂŒr Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie ist es geeignet, es ist physiologisch unbedenklich und biologisch inert.cite-ref-24[21]

Sonstiges

Die Schallgeschwindigkeit betrĂ€gt in Polypropylen 2650–2740 m/s longitudinal und 1300 m/s transversal.cite-ref-mart-2-1[2]cite-ref-25[22]

PP kann mit mineralischen FĂŒllstoffen wie z. B. Talkum, Kreide oder Glasfasern gefĂŒllt werden. Dadurch wird das Spektrum der mechanischen Eigenschaften (Steifigkeit, Gebrauchstemperaturen etc.) deutlich erweitert.

Molekularer Aufbau

TaktizitÀt

Polypropylen kann in ataktisches Polypropylen, syndiotaktisches Polypropylen und isotaktisches Polypropylen unterteilt werden. Bei ataktischem Polypropylen ist die Methylgruppe zufĂ€llig ausgerichtet, bei syndiotaktischem Polypropylen abwechselnd (alternierend) und bei isotaktischem Polypropylen gleichmĂ€ĂŸig. Das hat Einfluss auf die KristallinitĂ€t (amorph oder teilkristallin) und die thermischen Eigenschaften (GlasĂŒbergangspunkt Tg und Schmelzpunkt Tm).

TaktizitÀt beschreibt bei Polypropylen, inwiefern die Methylgruppe in der Polymerkette ausgerichtet (angeordnet) ist. Kommerzielles Polypropylen ist in der Regel isotaktisch. In diesem Artikel ist daher stets von isotaktischem Polypropylen die Rede, sofern es nicht anderslautend erwÀhnt wird.

Die TaktizitĂ€t wird meist mit Hilfe des Isotaxie-Index (nach DIN 16774) in Prozent angegeben. Der Index wird durch die Bestimmung des unlöslichen Anteils in siedendem Heptan ermittelt. Kommerziell verfĂŒgbare Polypropylene besitzen meist einen Isotaxie-Index zwischen 85 und 95 %. Die TaktizitĂ€t hat Auswirkungen auf die physikalischen Eigenschaften. Der isotaktische Aufbau fĂŒhrt zu einer teilkristallinen Struktur. Die stets auf der gleichen Seite vorhandene Methylgruppe zwingt das MakromolekĂŒl in eine Helix-Form, wie z. B. auch bei StĂ€rke. Je höher die Isotaxie (der Isotaxe Anteil), desto grĂ¶ĂŸer ist die KristallinitĂ€t und dadurch auch Erweichungspunkt, Steifigkeit, E-Modul und HĂ€rte.cite-ref-26[15.3]

Ataktischem Polypropylen fehlt hingegen jegliche RegelmĂ€ĂŸigkeit, wodurch es nicht kristallisieren kann und amorph ist.

Kristallstruktur des Polypropylens

Isotaktisches Polypropylen besitzt einen hohen KristallinitĂ€tsgrad, bei industriellen Produkten betrĂ€gt er 30–60 %. Syndiotaktisches Polypropylen ist etwas weniger kristallin, ataktisches PP ist amorph (nicht kristallin).cite-ref-28[23.1]

Isotaktisches Polypropylen (iPP)

Isotaktisches Polypropylen kann in verschiedenen kristallinen Modifikationen vorliegen, in denen die molekularen Ketten unterschiedlich angeordnet sind. Je nach Bedingung treten die α-, ÎČ- und Îł-Modifikation sowie mesomorphe (smektische) Formen auf.cite-ref-29[24] Die α-Form ist bei iPP die vorherrschende Modifikation. Die Kristalle bilden sich aus Lamellen in Form gefalteter Ketten. Eine Besonderheit dabei ist, dass sich verschiedene Lamellen in der sogenannten „cross-hatched“-Struktur anordnen.cite-ref-30[25] Der Schmelzpunkt von α-kristallinen Bereichen wird mit 185cite-ref-melting-behavior-31-0[26]cite-ref-32[27] bis 220 °Ccite-ref-melting-behavior-31-1[26]cite-ref-33[28] angegeben, die Dichte mit 0,936 bis 0,946 g·cm−3.cite-ref-34[29]cite-ref-35[30]cite-ref-36[31] Die ÎČ-Modifikation ist im Vergleich etwas ungeordneter, wodurch sie sich schneller bildetcite-ref-2-37-0[32]cite-ref-38[33] und mit 170 bis 200 °Ccite-ref-melting-behavior-31-2[26]cite-ref-1-39-0[34]cite-ref-40[35] einen niedrigeren Schmelzpunkt besitztcite-ref-41[36]cite-ref-1-39-1[34]. Die Bildung der ÎČ-Modifikation kann durch Nukleierungsmittel, geeignete Temperaturen und Scherbeanspruchung gefördert werden.cite-ref-2-37-1[32]cite-ref-42[37] Die Îł-Modifikation tritt unter industriellen Bedingungen kaum auf und ist wenig erforscht. Die mesomorphe Modifikation hingegen tritt bei der industriellen Verarbeitung hĂ€ufig zutage, da der Kunststoff meist schnell abgekĂŒhlt wird. Der Ordnungsgrad der mesomorphen Phase liegt zwischen dem kristallinen und dem amorphen, die Dichte ist mit 0,916 g·cm−3 vergleichsweise gering. Die mesomorphe Phase wird als Grund fĂŒr Transparenz bei rasch abgekĂŒhlten Filmen gesehen (durch geringe Ordnung und kleine Kristallite).cite-ref-domininghaus-27-0[23]

Syndiotaktisches Polypropylen (sPP)

Syndiotaktisches Polypropylen ist deutlich jĂŒngeren Ursprungs als isotaktisches PP, es konnte erst mithilfe von Metallocen-Katalysatoren hergestellt werden. Syndiotaktisches PP schmilzt leichter, je nach TaktizitĂ€tsgrad wird 161 bis 186 °C genannt.cite-ref-43[38]cite-ref-0-44-0[39]cite-ref-45[40]

Ataktisches Polypropylen (aPP)

Ataktisches Polypropylen ist amorph und besitzt daher keine Kristallstruktur. Durch seine fehlende KristallinitĂ€t ist es selbst bei gemĂ€ĂŸigter Temperatur leicht löslich, wodurch es als Nebenprodukt aus isotaktischem Polypropylen herausgelöst werden kann. Das auf diese Weise abgetrennte aPP ist jedoch nicht vollstĂ€ndig amorph, sondern kann bis zu 15 % kristalline Anteile besitzen. Erst seit einigen Jahren kann ataktisches Polypropylen auch gezielt mithilfe von Metallocen-Katalysatoren hergestellt werden; dieses besitzt ein deutlich höheres Molekulargewicht.cite-ref-domininghaus-27-1[23]

Ataktisches Polypropylen besitzt eine geringere Dichte und Festigkeit sowie niedrigere Schmelz- und Erweichungstemperaturen als die kristallinen Typen und ist bei Raumtemperatur klebrig und gummielastisch. Es ist ein farbloses, trĂŒbes Material und lĂ€sst sich zwischen −15 und +120 °C einsetzen. Ataktisches Polypropylen wird als Dichtungsmasse, als DĂ€mmstoff fĂŒr PKWs und als Zusatzstoff zu Bitumen verwendet.cite-ref-46[17.2]

Verarbeitung

Der Weltmarktpreis fĂŒr unverarbeitetes Polypropylen lag 2006 und 2007 bei knapp 1 €/kg.cite-ref-ceresana2008-12-2[12]cite-ref-47[41]

PP eignet sich zum Spritzgießen, Extrudieren, Blasformen, Warmumformen, Schweißen, Tiefziehen, fĂŒr die spanende Verarbeitung. Außerdem kann aus ihm Schaumstoff hergestellt werden. Der Spritzguss von Polypropylen lĂ€uft bei Verarbeitungstemperaturen bis 260 °C. Wegen seiner geringen OberflĂ€chenenergie lĂ€sst sich Polypropylen nur schlecht kleben oder bedrucken. Etwa ein Viertel der gesamten PP-Nachfrage entfĂ€llt auf Faseranwendungen, was in Europa ein jĂ€hrliches Marktvolumen von etwa 2,4 Mio. t ausmacht (Stand: 2012). Aus dem Fasermaterial werden Garne, Vliese und Gewebe hergestellt.cite-ref-48[42]

Polypropylen-Schaum (EPP)

Expandiertes Polypropylen (EPP) wurde in den 1980er Jahren entwickelt. Es handelt sich hierbei um einen Partikelschaumstoff auf Polypropylen-Basis. (Poröses expandiertes Polypropylen wird mit PEPP abgekĂŒrzt.) Anders als bei EPS wird EPP ohne Treibmittel ausgeliefert, so dass eine treibmittelbasierte nachtrĂ€gliche Expansion nicht möglich ist.

Bei der EPP-Herstellung unterscheidet man zwei Prinzipverfahren: Die Autoklavtechnik (Standard) und die direkte Schaumextrusion (selten).

Die Verarbeitung im sogenannten Formteilprozess findet in speziellen Formteilautomaten statt. Diese unterscheiden sich durch ihre stabilere AusfĂŒhrung von herkömmlichen EPS-Maschinen. Der eigentliche Verarbeitungsschritt besteht darin, die Schaumpartikel mittels Dampf (Dampftemperatur ca. 140 bis 165 °C – je nach Rohmaterialtyp) zu erweichen, damit sie zum EPP-Formteil versintern. Die nachtrĂ€gliche Bearbeitung (z. B. Entgraten) ist aufwĂ€ndiger als bei PUR-Schaumstoffteilen und erfordert spezielle Techniken.cite-ref-49[43]

Ungereckte Polypropylen-Folie (CPP)

Cast Polypropylen (dt. ungerecktes Polypropylen, Kurzzeichen CPP) ist ein vielseitig einsetzbares Verpackungsmaterial.cite-ref-50[44]

Wie gewöhnliches Polypropylen (PP) ist CPP ein teilkristalliner Thermoplast und gehört zu der Gruppe der Polyolefine. Im Vergleich zu herkömmlichen PE-Folien zeichnet sich CPP durch eine ausgesprochen hohe Transparenz, Steifigkeit und Abriebfestigkeit aus. Diese Eigenschaften machen CPP, neben OPP (Oriented Polypropylene) zu dem meisteingesetzten Polymer in der Verpackungsindustrie. HauptsÀchliche Einsatzgebiete sind die Verpackung von Lebensmitteln, Textilien oder medizinischen Artikeln und als Laminierungsschicht in Mehrschichtfolien.

Gestreckte Polypropylen-Folie (MOPP und OPP / BOPP)

Polypropylenfolien kann man durch das Verstrecken deutlich stabiler machen. Hierzu wird die extrudierte Folie ĂŒber Walzen gefĂŒhrt, die in Maschinenrichtung an Geschwindigkeit zunehmen.cite-ref-51[45]cite-ref-52[46] Das fĂŒhrt zu einer Streckung des Kunststoffs in LĂ€ngsrichtung. Um eine BOPP-Folie zu erhalten, wird danach auch noch in Querrichtung verstreckt.

Die Vorteile dieser Verarbeitung liegen u. a. in einer verringerten Wasserdampfpermeation. Die mechanische Festigkeit steigt, die Folien dehnen sich weniger, die Optik (Transparenz) wird verbessert. Die Weiterreißfestigkeit sinkt allerdings, was bei der Verwendung von Aufreißstreifen bei Verpackungseinschlag von Vorteil ist

Nachteile sind u. a. die abnehmende SiegelfÀhigkeit und Bedruckbarkeit. Der Lichtschutz wird geringer und die Sauerstoffbarrierewirkung nimmt ab.

MOPP (machine-direction oriented polypropylene)

Das extrudierte PP-Granulat kann hierzu auch nur lĂ€ngs verstreckt werden, um MOPP („in Maschinen-Laufrichtung“ orientiertes PP) zu erhalten. Es wird zur Herstellung von hochfesten Folien, VerpackungsbĂ€ndern, Garnen oder auch Verbundfolien eingesetzt. Die Belastbarkeit quer zur Laufrichtung ist deutlich geringer.

OPP ([laterally] oriented polypropylene)

Anders als beim MOPP findet hier die Verstreckung ausschließlich in Querrichtung statt (d. h. in die Breite, quer zur Maschinen-Laufrichtung). Im Gegensatz zu MOPP entsteht die Festigkeitssteigerung durch Verreckung also in Querrichtung, weshalb die Eigenschaften in LĂ€ngs- und Querrichtung gleichmĂ€ĂŸiger verteilt sind.

Da nach dem Extrudieren sowieso ein Verstrecken in Laufrichtung stattfindet, ist der Unterschied zwischen OPP und BOPP (Verstrecken in zwei Richtungen, s. u.) in der Praxis gering.

BOPP (biaxially oriented polypropylene)

Dieses orientierte PP wird zusĂ€tzlich noch in Querrichtung verstreckt, um maximale Festigkeit dieses Kunststofftyps zu erhalten. Dies geschieht in einer Reckanlage (VorwĂ€rmen – Strecken – Stabilisieren – KĂŒhlen). Um Spannungen zu minimieren, wird die Folie am Ende des Herstellungsprozesses durch nochmaliges Aufheizen thermofixiert.

Diese Kunststofffolie wird in der Verpackung vorwiegend auf Schlauchbeutelmaschinen (horizontal und vertikal) eingesetzt, als Monofolie oder Komponente einer Verbundfolie.

Typen

Copolymere

Um seine Eigenschaften zu verbessern, werden neben regulÀrem Polypropylen-Homopolymer (PP-H) weitere Copolymere (insbesondere mit Ethen) angeboten. Je nach Aufbau werden diese nach ISO 1873 als PP-B (Block-Copolymer) oder PP-R (Random-Copolymer) bezeichnet.

Anwendungsbeispiele

Die erwÀhnten Eigenschaften von PP und EPP erlauben einen sehr breiten Einsatz dieses Kunststoffs.cite-ref-53[47] PP verdrÀngt zunehmend die teuer zu fertigenden technischen Thermoplaste wie ABS und PA.cite-ref-koltzenburg-23-1[20]

‱ Es wird im Maschinen- und Fahrzeugbau fĂŒr Innenausstattungen fĂŒr PKW, Armaturenbretter und BatteriegehĂ€use ebenso eingesetzt wie fĂŒr Crashabsorber-Elemente im Fahrzeugbau, in Kindersitzen und in Fahrradhelmen.
‱ In der Elektrotechnik wird es fĂŒr TrafogehĂ€use, Draht- und Kabelummantelung und Isolierfolien verwendet. Eine besonders herausragende Bedeutung hat BOPP als Dielektrikum von Kunststoff-Folienkondensatoren und Leistungskondensatoren erlangt.
‱ Im Bauwesen wird es fĂŒr Armaturen, Fittings und Rohrleitungen verwendet; in der LĂŒftungs- und Klimatechnik in korrosiver Umgebung und bei Förderung korrosiver Gase, meist in Form von PP-S (S = schwerentflammbar).
‱ Stahl- und Spannbeton können Polypropylenfasern zugesetzt werden, um die Brandschutzeigenschaften zu verbessern. Die bei Erhitzung schmelzenden und verbrennenden Fasern hinterlassen Poren, welche die Ausdehnung und das Entweichen des Wasserdampfes ermöglichen.cite-ref-54[48]
‱ In der Textilindustrie werden Filamente und Kammgarn aus Polypropylen verwendet. PP-Fasern werden u. a. zu Verpackungsmaterialien, Hygieneprodukten, medizinischen Produkten, Heimtextilien wie Teppichen und Sportbekleidung sowie zu technischen Textilien wie schwimmfĂ€higem Seilen, GurtbĂ€ndern und Geotextilien weiterverarbeitet.
‱ In der Lebensmittelindustrie, Verpackungstechnik und im Haushalt wird Polypropylen vielseitig verwendet: Becher (fĂŒr Milchprodukte), FlaschenverschlĂŒsse, kochfeste Folien, wiederverwendbare BehĂ€lter, Thermotransportboxen bzw. WarmhaltebehĂ€lter (EPP), Spritzguss- und Verpackungsteile, Trinkhalme, Klebefolien etc. Bei Nutzung und insbesondere bei ErwĂ€rmung von LebensmittelbehĂ€ltern wie Babyflaschen werden dem Körper große Mengen Mikroplastik zugefĂŒhrt.cite-ref-55[49]cite-ref-56[50]
‱ In feuchten Regionen wird PP als Material fĂŒr Kunststoffgeldscheine wie den Australischen Dollar und den Neuseeland-Dollar verwendet.
‱ Im Flugmodellbau wird EPP zur Herstellung von widerstandsfĂ€higen, anfĂ€ngerfreundlichen Modellflugzeugen verwendet, die einen Absturz deutlich besser verkraften als klassische Balsaholz-Modellflugzeuge.
‱ In der allgemeinmedizinischen Chirurgie werden besonders bei Ă€lteren Patienten, komplizierteren BrĂŒchen und Rezidiven (Wiederauftreten), Netze aus Polypropylen fĂŒr den Verschluss von Hernien, z. B. bei LeistenbrĂŒchen, verwendet, um die Bauchdecke zu stĂ€rken und ein Rezidiv des Leistenbruchs zu verhindern.
‱ Bei der Ladungssicherung in Frachtcontainern werden luftgefĂŒllte StaupolstersĂ€cke (GrizzlyBagÂź) verwendet, deren AußenhĂŒllen aus PP bestehen.
‱ In der Werbung werden Hohlkammerplatten aus PP (Noppenplatten und Stegplatten) in bedruckter und beklebter (kaschierter) Form fĂŒr Plakate und Displays verwendet.

Recycling

GrundsĂ€tzlich ist Polypropylen gut recycelbar; seit es technisch möglich ist, Polymermischungen aus AbfĂ€llen in hinreichend sortenreine Fraktionen zu sortieren, gehört es, wie andere feste Polyolefine, zu den am hĂ€ufigsten recycelten Materialien. Wegen Degradation und Anreicherung von Verunreinigungen ist fĂŒr funktionsgleiches Recycling die Quote gleichwohl vernachlĂ€ssigbar gering;cite-ref-leblanc-57-0[51] Produkte aus PP-Recyclat dĂŒrfen keinen Kontakt mit Lebensmittel haben. Darum ist das Downcycling ĂŒblich: aus Lebensmittelverpackungen werden keine neuen Lebensmittelverpackungen, sondern Gartenmöbel, ParkbĂ€nke, GerĂ€te oder etwa Verpackungen von Reinigungsmitteln hergestellt.cite-ref-58[52]

Weblinks

Wiktionary: Polypropylen

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Materialarchiv: Polypropylen – Umfangreiche Materialinformationen und Bilder
‱ Polypropylen auf wipo.krv.de, abgerufen am 19. MĂ€rz 2017.

Einzelnachweise

cite-note-11. J. Kahovec, R. B. Fox, K. Hatada: Nomenclature of regular single-strand organic polymers (IUPAC Recommendations 2002). In: Pure Appl. Chem. Vol. 74, No. 11.2, 2002, S. 1955. doi:10.1351/pac200274101921 (Abstract)
cite-note-mart-22. Werner Martienssen, Hans Warlimont (Hrsg.): Springer Handbook of Condensed Matter and Materials Data. Springer Science & Business Media, Heidelberg / New York 2006, ISBN 3-540-30437-1, S. 488 (englisch, eingeschrÀnkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-nv-32. Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine GefÀhrlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlÀssliche und zitierfÀhige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
cite-note-agvu-44. ↑ Polypropylen (PP). Aktuelles zu Verpackung und Nachhaltigkeit. Arbeitsgemeinschaft Verpackung + Umwelt e. V. (AGVU), abgerufen am 22. Januar 2022.
cite-note-plasticseurope-org-55. ↑ Plastics – the Facts 2014/2015: An analysis of European plastics production, demand and waste data. (PDF; 3,3 MB) PlasticsEurope, 26. Februar 2015, S. 16, archiviert vom Original am 10. Juni 2015; abgerufen am 10. Oktober 2019 (englisch).
cite-note-ceresana2020-66. ↑ Marktstudie Polypropylen - PP. Ceresana, Dezember 2021, abgerufen am 23. Januar 2022.
cite-note-77. ↑ Stephen Stinson: Discoverers of Polypropylene Share Prize. In: Chemical & Engineering News Archive. Band 65, Nr. 10, 1987, S. 30, doi:10.1021/cen-v065n010.p030.
cite-note-88. ↑ GĂŒnther Wilke: 50 Jahre Ziegler-Katalysatoren: Werdegang und Folgen einer Erfindung. Essay. In: Angewandte Chemie. Band 115, Nr. 41, 2003, S. 5150–5159, doi:10.1002/ange.200330056.
cite-note-99. ↑ Peter J. Morris: Polymer Pioneers: A Popular History of the Science and Technology of Large Molecules. Chemical Heritage Foundation, 2005, ISBN 0-941901-03-3, S. 76 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-1010. ↑ Heinz Martin: Polymers, Patents, Profits: A Classic Case Study for Patent Infighting. Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, 2007, ISBN 3-527-31809-7 (englisch, 294 S.).
cite-note-1111. ↑ Birgit Fenzel: Patentlösung aus dem Einmachglas. Max-Planck-Gesellschaft, 11. August 2014, abgerufen am 23. Januar 2022.
cite-note-ceresana2008-1212. ↑ Polypropylen PP - Marktstudie: Analyse, Trends. Ceresana, Juni 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. August 2009; abgerufen am 10. Oktober 2019.
cite-note-roempp-1313. ↑ RÖMPP Lexikon Chemie. 10. Auflage. 5: [Pl - S]. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-13-200041-4, S. 3498 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-mcm-1414. ↑ Chemische BestĂ€ndigkeit von PVC, PE und PP. In: mcm-systeme.de. Marc & Chris Masurek GbR, abgerufen am 20. Januar 2022.
3. D. Tripathi: Practical Guide to Polypropylene. Smithers Rapra Press, Shawbury UK 2002, ISBN 1-85957-282-0, S. 19–24 (englisch, eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-maier-1816. ↑ Clive Maier, Teresa Calafut: Polypropylene: the definitive user’s guide and databook. William Andrew, 1998, ISBN 1-884207-58-8, S. 14 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-kaiser-1917. ↑ Wolfgang Kaiser: Kunststoffchemie fĂŒr Ingenieure: Von der Synthese bis zur Anwendung. 2. Auflage. Carl Hanser, 2007, ISBN 978-3-446-41325-2, S. 228.
cite-note-2118. ↑ Polypropylen (PP). TMK Zerspannungstechnik, abgerufen am 29. MĂ€rz 2023.
cite-note-2219. ↑ Verhalten von PP gegenĂŒber Chemikalien. (PDF; 372 kB) ER&GE GmbH, Paderborn, 3. November 2008, abgerufen am 20. Januar 2022.
cite-note-koltzenburg-2320. ↑ S. Koltzenburg u. a.: Polymere: Synthese, Eigenschaften und Anwendungen. 2014, ISBN 978-3-642-34772-6, S. 407. (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche)
cite-note-2421. ↑ RĂŒdiger Kramme (Hrsg.): Medizintechnik. Springer, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-16186-5, S. 902.
cite-note-2522. ↑ Ultrasonic or ultrasound sound velocity and impedance. Abgerufen am 10. Oktober 2019.
cite-note-domininghaus-2723. ↑ Peter Elsner, Peter Eyerer: Domininghaus – Kunststoffe: Eigenschaften und Anwendungen. Hrsg.: Thomas Hirth. Springer, 2012, ISBN 978-3-642-16173-5, S. 251 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche). EingeschrĂ€nkte Vorschau der 5. Auflage (1998) in der Google-Buchsuche.
cite-note-2924. ↑ A. Turner-Jones, J. M. Aizlewood, D. R. Becket: Crystalline forms of isotactic polypropylene. In: Macromol. Chem. Band 75, Nr. 1, 1964, S. 134–158, doi:10.1002/macp.1964.020750113.
cite-note-3025. ↑ GĂŒnther Fischer: Deformations- und Versagensmechanismen von isotaktischem Polypropylen (i-PP) oberhalb der GlasĂŒbergangstemperatur. Dissertation. UniversitĂ€t, Stuttgart 1988, DNB 900345535 (128 S.).
cite-note-melting-behavior-3126. ↑ R. J. Samuels: Quantitative structural characterization of the melting behavior of isotactic polypropylene. In: J. Polym. Sci., Polym. Phys. Ed. Band 13, Nr. 7, 1975, S. 1417–1446, doi:10.1002/pol.1975.180130713.
cite-note-3227. ↑ Y. S. Yadav, P. C. Jain: Melting behaviour of isotactic polypropylene isothermally crystallized from the melt. In: Polymer. 27(5), 1986, S. 721–727.
cite-note-3328. ↑ W. W. Cox, A. A. Duswalt: Morphological transformations of polypropylene related to its melting and recrystallization behavior. In: Polym. Eng. Sci. 7, 1967, S. 309–316.
cite-note-3429. ↑ D. C. Bassett, R. H. Olley: On the lamellar morphology of isotactic polypropylene spherulites. In: Polymer. Band 25, Nr. 7, Juli 1984, S. 935–943, doi:10.1016/0032-3861(84)90076-4.
cite-note-3530. ↑ G. Natta, P. Corradini: General considerations on the structure of crystalline polyhydrocarbons. In: Il Nuovo Cimento. Band 15, S1, Februar 1960, S. 9–39, doi:10.1007/BF02731858.
cite-note-3631. ↑ Physical Constants of Poly(propylene). In: Wiley Database of Polymer Properties. 2003, doi:10.1002/0471532053.bra025.
cite-note-2-3732. ↑ Guan-yi Shi, Xiao-dong Zhang, You-hong Cao, Jie Hong: Melting behavior and crystalline order of ÎČ-crystalline phase poly(propylene). In: Die Makromolekulare Chemie. Band 194, Nr. 1, Januar 1993, S. 269–277, doi:10.1002/macp.1993.021940123.
cite-note-3833. ↑ Mario Farina, Giuseppe Di Silvestro, Alberto Terragni: A stereochemical and statistical analysis of metallocene-promoted polymerization. In: Macromolecular Chemistry and Physics. Band 196, Nr. 1, Januar 1995, S. 353–367, doi:10.1002/macp.1995.021960125.
cite-note-1-3934. ↑ J. Varga: Supermolecular structure of isotactic polypropylene. In: Journal of Materials Science. Band 27, Nr. 10, 1991, S. 2557–2579, doi:10.1007/BF00540671.
cite-note-4035. ↑ Andrew J. Lovinger, Jaime O. Chua, Carl C. Gryte: Studies on the α and ÎČ forms of isotactic polypropylene by crystallization in a temperature gradient. In: J. Polym. Sci. Polym. Phys. Ed. Band 15, Nr. 4, 1977, S. 641–656, doi:10.1002/pol.1977.180150405.
cite-note-4136. ↑ W. W. Cox, A. A. Duswalt: Morphological transformations of polypropylene related to its melting and recrystallization behavior. In: Polymer Engineering and Science. Band 7, Nr. 4, Oktober 1967, S. 309–316, doi:10.1002/pen.760070412.
cite-note-4237. ↑ F. L. Binsbergen, B. G. M. de Lange: Morphology of polypropylene crystallized from the melt. In: Polymer. Band 9, Januar 1968, S. 23–40, doi:10.1016/0032-3861(68)90006-2.
cite-note-4338. ↑ C DEROSA, F AURIEMMA: Structure and physical properties of syndiotactic polypropylene: A highly crystalline thermoplastic elastomer. In: Progress in Polymer Science. Band 31, Nr. 2, S. 145–237, doi:10.1016/j.progpolymsci.2005.11.002 (elsevier.com [abgerufen am 1. Februar 2018]).
cite-note-0-4439. ↑ A. Galambos u. a.: Structure and Morphology of Highly Stereoregular Syndiotactic Polypropylene Produced by Homogeneous Catalysts. In: Edwin J. Vandenberg u. a. (Hrsg.): Catalysis in Polymer Synthesis. 1991, ISBN 0-8412-2456-0, S. 104–120, doi:10.1021/bk-1992-0496.ch008.
cite-note-4540. ↑ Jonahira Rodriguez-Arnold, Anqiu Zhang, Stephen Z. D Cheng: Crystallisation, melting and morphology of syndiotactic polypropylene fractions: I. Thermodynamic properties, overall crystallisation and melting. In: Polymer. Band 35, Nr. 9, 1994, S. 1884–1895, doi:10.1016/0032-3861(94)90978-4.
cite-note-4741. ↑ London Metal Exchange: LME Plastics Market Data: May 2005 – May 2007 (Memento vom 15. Januar 2010 im Internet Archive).
cite-note-4842. ↑ Petar Doshev, Lena Hinterleitner-Tomczak, Petra Popp, Kurt Stubenrauch, Tung Pham, Michael Tranninger, Markus Gahleitner: Marktentwicklung Polypropylen (PP). In: Kunststoffe. 10. Oktober 2013, S. 48–54, abgerufen am 26. Januar 2022 (auch PDF-Datei; 415 kB).
cite-note-4943. ↑ David Bushrod: Nachverarbeitung. (PDF; 229 kB) von Bauteilen aus Arpro, einem EPP-Werkstoff. JSP, 4. Dezember 2019, abgerufen am 16. November 2020.
cite-note-5044. ↑ Lexikon. In: werverpacktwas.de - Ihre Suche nach Verpackungen. IPT Verwaltungs GmbH, abgerufen am 10. Oktober 2019.
cite-note-5145. ↑ Clive Maier, Teresa Calafut: Polypropylene : the definitive user’s guide and databook. Plastics Design Library, Norwich, NY 1998, ISBN 1-884207-58-8.
cite-note-5246. ↑ Andrew J. Peacock, Allison Calhoun: Polymer chemistry : properties and applications. Hanser, MĂŒnchen u. a. 2006, ISBN 3-446-22283-9.
cite-note-5347. ↑ de2.pdf Grundprinzipien fĂŒr das Design, In: Arpro.com. Abgerufen im November 2020
cite-note-5448. ↑ J. Glatzl, P. Nischer, J. Steigenberger, O. Wagner: PP-Faserbeton fĂŒr erhöhte BrandbestĂ€ndigkeit. In: Zement+Beton. Nr. 3, 2004 (zement.at [PDF]).
cite-note-5549. ↑ Damian Carrington, Damian Carrington Environment editor: Bottle-fed babies swallow millions of microplastics a day, study finds. In: The Guardian. 2020 (theguardian.com).
cite-note-5650. ↑ Dunzhu Li, Yunhong Shi, Luming Yang, Liwen Xiao, Daniel K. Kehoe, Yurii K. Gun’ko, John J. Boland, Jing Jing Wang: Microplastic release from the degradation of polypropylene feeding bottles during infant formula preparation. In: Nature Food. Band 1, Nr. 11, 2020, S. 746–754, doi:10.1038/s43016-020-00171-y.
cite-note-leblanc-5751. ↑ Rick LeBlanc: An Overview of Polypropylene Recycling: New technologies promise to help boost recycling rate. The Balance Small Business, 9. Mai 2019, abgerufen am 6. Juli 2018 (englisch).
cite-note-5852. ↑ Kleine Kunststoffkunde. In: Initiative Frosch. Werner & Mertz GmbH, abgerufen am 22. Januar 2022.